HEIZUNGNiederrhein Anrufen

Mehrfamilienhaus und Zentralheizung

Heizungsausfall im Haus mit vielen Parteien

Wenn in einem Mehrfamilienhaus die Heizung ausfällt, melden sich viele Mieter, und alle Beobachtungen betreffen dieselbe Anlage. Für Verwaltungen und Hausmeister kommt es dann auf geordnete Meldungen, klare Angaben am Telefon und einen freien Zugang an, damit ein vermittelter Heizungsbetrieb aus der Region gezielt arbeiten kann.

Heizungsnotdienst anrufen01579 2842271

Hausverwalter begleitet die Heizungsfachkraft im Kellerflur eines Mehrfamilienhauses zum Heizraum – Heizungsausfall im Haus

Heizungsausfall im Mehrfamilienhaus eingrenzen

In den meisten Mehrfamilienhäusern versorgt eine zentrale Anlage im Keller alle Wohnungen.

Fällt sie aus, werden mehrere Parteien gleichzeitig kalt, und oft fehlt auch das Warmwasser. Der erste Blick gilt daher der Heizzentrale: Läuft der Kessel, zeigt der Regler eine Störung, steht der Druck im Sollbereich, sind die Umwälzpumpen in Betrieb? Diese vier Beobachtungen genügen für eine erste Einordnung. Mit klaren Notizen wird der Einsatz besser planbar.

Ob die Wärme im ganzen Haus fehlt, in einzelnen Strängen oder nur in einer Wohnung, ist die wichtigste Information für den Betrieb. Sie entscheidet darüber, wo die Fachkraft mit der Suche beginnt und wie der Einsatz aufgebaut wird. Ein kurzer Rundgang mit Notizen, ohne etwas an der Anlage zu verstellen, ist deshalb sinnvoll und kostet nur wenig Aufwand. Fotos von Anzeige und Manometer ergänzen die Notizen.

Hausmeister zeigt der Heizungsfachkraft im Heizraum die Absperrungen der Heizungsstränge – Heizungsausfall

Meldungen bündeln und Angaben am Telefon

Viele einzelne Anrufe von Mietern bringen dem Heizungsbetrieb weniger als eine geordnete Meldung.
Sammeln Sie die Beobachtungen in einer einfachen Liste: Welche Wohnungen sind betroffen, seit wann, was wurde bereits geprüft? So laufen Rückfragen der Mieter an einer Stelle zusammen, und niemand beantwortet dieselbe Frage mehrfach.
Am Telefon werden die Adresse des Hauses, die Art der Anlage und der Kesseltyp erfragt, dazu Anzeige oder Störcode und der Druck am Manometer. Hilfreich ist außerdem die Auskunft, ob die Wärme mit Gas, Öl oder einer Wärmepumpe erzeugt wird und ob ein Speicher für das Warmwasser im Heizraum steht. Auch das Alter der Anlage hilft bei der Einordnung. Diese Auskunft grenzt die Fehlersuche ein.
Ein Foto vom Typenschild des Kessels und vom Regler erleichtert jede Rückfrage.
Notieren Sie, wer im Haus den Heizraum öffnen kann und wie der Weg dorthin verläuft. So kann der vermittelte Betrieb den Einsatz vorab einordnen und gezielt planen, welche Messungen und Prüfungen an der Anlage anstehen, bevor er überhaupt im Haus steht und den Heizraum betritt.

Brenner auf Störung? Hier ist die Nummer.01579 2842271

Was im Heizraum und in der Akte bereitliegen sollte

  • Schlüssel zum Heizraum an einem benannten, erreichbaren Ort
  • Foto von Typenschild und Regler der Anlage
  • Bedienungsanleitung und Schaltplan, gut sichtbar abgelegt
  • Lage von Heizungsnotschalter und Hauptabsperrungen
  • Protokoll der letzten Wartung und früherer Störungen
  • Liste der Wohnungen mit Etage und Strang

Zugang, Schlüssel und Hausmeister

Ein verschlossener Heizraum verlängert jeden Einsatz, noch bevor die eigentliche Arbeit beginnt. Klären Sie deshalb vorab, wo die Schlüssel liegen, wer sie hat und ob es Ersatz gibt. Bei Häusern mit Hausmeister gehört dessen Erreichbarkeit zu den wichtigsten Angaben, bei Häusern ohne Hausmeister sollte eine benannte Person im Haus den Zutritt ermöglichen können. Eine zweite Schlüsselkopie an anderer Stelle im Haus schafft zusätzliche Sicherheit.

Bewohnerin liest im Treppenhaus eines Mehrfamilienhauses einen Aushang am Brett – Zugang, Schlüssel und Hausmeister

Vorlage für einen Aushang im Treppenhaus

An alle Mietparteien

Liebe Bewohnerinnen und Bewohner, die Heizungsanlage des Hauses hat eine Störung.

Ein Fachbetrieb wird beauftragt und prüft die Anlage im Heizraum.

Bitte berühren Sie keine Ventile und Regler an der Heizungsanlage.

Heizkörper bitte nicht auf eigene Faust abbauen oder verstellen.

Hinweise zu betroffenen Wohnungen melden Sie bitte an die Hausverwaltung.

Ihre Hausverwaltung

Vorbeugen vor der Heizperiode

  • Manche Ausfälle kündigen sich an: ungewöhnliche Geräusche, schwankender Druck, Heizkörper, die nur teilweise warm werden. Wer in der Übergangszeit auf solche Hinweise achtet, vermeidet Überraschungen bei Frost. Eine Wartung der Anlage vor der Heizperiode umfasst unter anderem Brenner, Abgaswerte, Ausdehnungsgefäß, Sicherheitsventil und Regelung und gibt dem Betrieb ein genaues Bild vom Zustand. Eine Notiz mit den Beobachtungen vergangener Jahre hilft bei der Einordnung.

  • Beim Wechsel zwischen Sommer- und Winterbetrieb gehört ein Blick auf Pumpen, Ventile und Regler dazu: Stehen die Heizzeiten richtig, arbeitet die Zirkulation im Warmwasserkreis, sind alle Stränge geöffnet? Auch der Druck sollte vor dem Start abgelesen und notiert werden, damit Abweichungen später auffallen und nicht erst bei der ersten Störung gesucht werden müssen. Das gilt für Zentralheizungen ebenso wie für größere Etagenanlagen.

  • Bei Leerstand, etwa in einer Wohnung zwischen zwei Mietern, bleibt der Heizkörper im Frostschutz, damit Leitungen nicht auskühlen. Das Entlüften der Heizkörper vor der Heizperiode und eine saubere Dokumentation von Störungen und Reparaturen helfen dem Betrieb, wiederkehrende Probleme schneller einzuordnen und die Ursache gezielt an der richtigen Stelle zu suchen.

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Fragen von Verwaltungen und Eigentümern

  1. 01Welche Angaben braucht ein Betrieb bei einem Mehrfamilienhaus?

    Gefragt sind Adresse, Heizungsart, Kesseltyp, Anzeige oder Störcode, Druck, betroffene Wohnungen und der Zugang zum Heizraum. Zusätzlich hilft die Information, ob die Anlage auch das Warmwasser erzeugt. Mit diesen Punkten lässt sich der Einsatz so vorbereiten, dass vor Ort weniger Zeit mit Rückfragen vergeht.

  2. 02Was bedeutet es, wenn nur ein Strang kalt bleibt?

    Dann liegt die Ursache meist nicht im Kessel, sondern im Leitungsnetz. Luft im Strang, ein verstelltes oder festsitzendes Strangventil oder Ablagerungen kommen infrage. Der Betrieb prüft das vor Ort, oft mit Messung an den Ventilen. Für die Fehlersuche ist es wertvoll zu wissen, welche Wohnungen und Etagen genau betroffen sind.

  3. 03Dürfen Hausmeister selbst am Heizraum etwas verstellen?

    Ablesen ist unproblematisch: Druck, Temperaturen, Anzeigen und die Stellung des Heizungsnotschalters. Verstellen sollte man nichts an Regelung, Pumpen oder Armaturen, wenn keine Anleitung dazu vorliegt. Arbeiten an Gas, Brenner, Abgasweg und Elektrik gehören grundsätzlich in die Hand der Fachkraft, auch wenn der Heizraum gut zugänglich ist.

  4. 04Wie lässt sich Leerstand heizungstechnisch absichern?

    Das Thermostat bleibt in Frostschutzstellung, damit die Wohnung nicht auskühlt und Leitungen keinen Schaden nehmen. Ventile sollten gangbar sein und die Heizkörper vor der Heizperiode entlüftet werden. In unbewohnten Wohnungen ist ein gelegentlicher Kontrollgang sinnvoll, damit Feuchtigkeit oder tropfende Verschraubungen früh auffallen.

  5. 05Warum ist das Warmwasser im ganzen Haus kalt?

    Meist erzeugt die zentrale Anlage auch das Warmwasser, sodass ein Ausfall des Kessels, der Ladepumpe oder des Umschaltventils alle Zapfstellen betrifft. Bei Anlagen mit Zirkulationsleitung kann auch die Pumpe dort stehen. Ein Speicher-Austritt um 60 °C gilt bei größeren Anlagen als technischer Richtwert, die Einstellung prüft die Fachkraft.

Heizungsnotdienst für Niederrhein und Ruhr.

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